Tag der offenen Tür Rückblick

Freundliche Gesichter, herrliches Wetter und viel Prominenz – so macht Tennis richtig Spaß! Der Club Tennis-Point und der Gütersloher Turnverein haben am Sonntag, den 5. September, die Türen ihrer umgebauten Anlage geöffnet und so für einen riesen Andrang gesorgt. 

 

Kein Wunder bei diesen Zugmagneten: Der frühere Davis-Cup-Star Patrik Kühnen gab Tennisunterricht für Jung und Alt. Tennis-Entertainer Dustin Brown (ATP 337, Stand: Oktober 2021) zeigte in einem Showmatch zusammen mit Daniel Brands, Stefan Koubek und Tomas Behrend sein Können. Ex-Fußball-Profi Michael Rummenigge sowie Ex-Tennis-Profi und Eurosport-Kommentator Markus Zoecke gaben dem quirligen Moderator Boris Maiorino spannende Interviews.

 

Prominente Gäste: Patrik Kühnen, Dustin Brown und Michael Rummenigge

 

Doch nicht nur die zahlreichen Promis lockten die Besucher an. Über den gesamten Tag hinweg waren mehr als 2.000 Besucher auf die Anlage des GTV gekommen, um einen Blick auf die Umbauarbeiten zu werfen. Sofort ins Auge stachen die beiden nagelneuen ausgestatteten Padel-Courts auf blauem sowie ein Multicourt auf grünem Kunstrasen, die jeweils am Sonntag eingeweiht wurden. 

 

Der neue Ganzjahresplatz, der smarte Wingfield Court, sowie Sandplatz Nr. 1 wurden mit neuester und innovativster LED-Flutlichttechnik ausgestattet.

„Als das Flutlicht am Freitag bei der ersten Firmenveranstaltung erstrahlte, das war schon ein Wow-Effekt“, schwärmte Sabine Röhrs. Die GTV-Vorsitzende war von den Veränderungen, die auf der Anlage seit Umbaubeginn im März vollzogen wurden, sichtlich angetan. 

Doch nicht nur im Außenbereich erstrahlt der „Tennisclub der Zukunft“ in neuem Glanz. Besichtigt werden konnte zudem die renovierte Halle, in der seit Beginn des Winterbetriebs auch digital gebucht werden oder einfach nach dem Spiel in der neuen “Lounge” entspannt werden kann.

 

Erster „Smarter-Tennis-Court“ im Kreis Gütersloh


Digital ist überhaupt das Stichwort im „Tennisclub der Zukunft“. Maik Burlage von „Wingfield“ präsentierte den ersten „Smart-Tennis-Court“ im Kreis Gütersloh. Dieser ist mit Highspeed-Kameras im Netzpfosten und hinter beiden Grundlinien bestückt. Über ein Auswertungsprogramm erhalten die Akteure nach dem Match eine „Heatmap“ mit Fehlerquoten, Ballgeschwindigkeiten und einem Video. Das sei seit kurzem sogar vom DTB für Ranglistenspiele der Leistungsklasse zugelassen, erklärte Burlage. Ranglistenspieler müssten nicht mehr Meisterschaftsspiele abwarten, um gegeneinander anzutreten. Der „digitale Schiedsrichter“ ist für die Wertung also gesetzt.

 

Digital ist in der umgebauten Halle auch das Getränke-Bestell-System oder das Ausleihen von Tennisschlägern und das Kaufen von Tennis-Equipment. Drinnen konnte mit Virtual-Reality-Brille Tennis gespielt werden, was in Zukunft auch die Tennis-Coaches unterstützen wird.
 

Weiterer Ausbau in Planung

 

Zufrieden wirkten angesichts des Trubels auch die Hauptakteure. Christian Miele, Geschäftsführer und Gründer von Tennis-Point, hatte alle Hände voll zu tun, die vielen Gäste zu begrüßen. Die GTV-Vorsitzende Sabine Röhrs erklärte, für den weiteren Ausbau wurden aktuell bereits die Weichen gestellt. Ein besonders wichtiger Punkt ist unter anderem der Gebäudeausbau.

Eines steht jetzt aber bereits schon fest: Mit dem „Tennisclub der Zukunft“ hat ein neues Kapitel der Tennisgeschichte begonnen. Angestaubte Traditionen waren gestern. Die Zukunft ist digital, sportartenübergreifend und offen für jeden und jede. Tennis is us! 

 

 

 

 




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